Auf Spurensuche
Selbst winzigste Spuren werden bei einer weit über 100.000-fachen Vergrößerung deutlich sichtbar: Mit einem Rasterelektronenmikroskop analysieren die Mitarbeiter im Labor der Hitachi Power Europe unter anderem Bruchflächen an Werkstoffen. Das ist aber nur eine von vielen Aufgaben. Die Experten in der Werkstofftechnik und in der Analytik untersuchen und beurteilen zum Beispiel fossile Brennstoffe, sie bestimmen unter anderem den Brennwert und die Mahlbarkeit verschiedener Kohlearten oder suchen nach Spurenelementen in Verbrennungsrückständen (etwa in Schlacken und Aschen). Ihr Ziel: den Verbrennungsprozess zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu verringen. Dies erreicht man zum Beispiel, indem die Auslegung von Kohlemühlen und -brennern für die unterschiedlichen Brennstoffe optimiert wird.
Mehrere Jahrzehnte Erfahrung können die Labormitarbeiter aufweisen. Sie führen Restlebensdaueruntersuchungen und Schadensanalysen, sie prüfen, wie Werkstoffproben verarbeitbar sind und stellen sicher, dass sich neu entwickelte Werkstoffe für zukünftige Kraftwerksgenerationen eignen.
Für die Mitarbeiter des Labors ist daher ein enges Zusammenspiel mit den Projekteuren / Konstrukteuren und mit den Inbetriebnahme-Ingenieuren selbstverständlich. Das Labor von Hitachi Power Europe ist gemäß DIN EN ISO / IEC 17025 akkreditiert. |